ökostation

 

Energiesprecher 8. Klasse 26.02.2018

Planung der Pflanzparty

1Am ersten Tag des Energiesprecherprojektes der 8. Klasse hatten wir ja bereits gemeinsam Bäume gepflanzt und uns mit dem Projekt „Plant for the Planet“ beschäftigt. Es wurde klar, warum es überhaupt wichtig ist Bäume zu pflanzen und was das zum Beispiel mit dem Klimawandel zu tun hat. Beim zweiten Treffen ging es nun darum, diese Botschaft auch an andere weiter zu tragen: Es sollte eine Pflanzparty organisiert werden, bei der unter anderem auch ein Baum an einer anderen Schule gepflanzt werden sollte.

Den ganzen Vormittag wurde fleißig geplant: Die SchülerInnen kontaktierten eine Grundschule, die daran interessiert war eine Pflanzparty durchzuführen. Es wurde ein Ablaufplan erstellt, eine Pressemitteilung geschrieben und eine Rede verfasst. Außerdem wurde ein Flyer entworfen, mit dem an der Schule für die Pflanzparty geworben werden soll. Neben der Pflanzung selbst haben sich die SchülerInnen überlegt ein Side Event anzubieten, bei dem Baumwolltaschen mit selbst gemachten Kartoffelstempeln und Schablonen bedruckt werden. Für Musik und Häppchen wird ebenfalls gesorgt. Die Pflanzparty wird am 13. März stattfinden.

Nach der Pause ging es dann noch kurz nach draußen, wo die SchülerInnen sich überlegten, welche Dienstleistungen Bäume und Wälder den Menschen und auch der Umwelt erbringen. Die Ideen wurden auf Zettel geschrieben und im Anschluss ein kleines Fotoshooting damit gemacht.

 

 

 

 

Energiesprecher 5. Klasse 27.2.2018

Thema: Energiedetektive

2Nach der Begrüßung und einer Themensammlung der Aufgaben von Energiedetektiven im Plenum, teilten sich die FünftklässlerInnen in fünf Gruppen ein. Die Gruppen beschäftigten sich mit den Themen Strom, Müll, Mobilität, Heizung und Wasser. Dann ging es zu Fuß zur Johannes-Schwartz-Grundschule in Lehen.

Dort prüften die SchülerInnen den Stromverbrauch an verschiedenen Elektrogeräten in den Klassenzimmern und im Lehrerzimmer, untersuchten Klassenzimmer, Flur und Lehrerzimmer auf eingeschaltete Elektrogeräte, Lichter und Heizkörper. Eine Gruppe begutachtete die Toiletten und Wasserhähne und eine weitere Gruppe beurteilte das Aufkommen von Müll auf dem Schulhof und im Schulhaus sowie das Gelingen der Mülltrennung. Alle SchülerInnen führten in der großen Pause eine Befragung der Grundschüler durch, mit welchen Verkehrsmitteln sie zur Schule kommen.

Am Nachmittag zurück in der Ökostation erstellten die EnergiesprecherInnen Plakate, welche darstellen, wie die Schule Energie und Ressourcen bisher nutzt und wo es eventuellen Verbesserungsbedarf gibt. Die Gruppe mit dem Thema Mobilität hat die Befragung der Grundschüler ausgewertet und das Ergebnis auf einem Plakat festgehalten und präsentiert.

 

 

Energiesprecher 6. Klasse 28.02.1018

Schokoladenwerkstatt

Durchgeführt wurde der Energiesprechertag der 6.Klassen zum Thema Schokolade vom „Eine Welt Forum Freiburg“.

Der erste Teil des Tages wurde in der Großgruppe verbracht. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde des Teams vom „eine Welt Forum“ starteten diese mit ihrem Programm. Es ging weiter mit einem kleinen Vortrag zur Geschichte, den Anbauländern und der Produktion von Kakao und Schokolade. Hierbei wurden schon einige Probleme und deren Ursachen angesprochen.

Im zweiten Teil wurden die Kinder in zwei Gruppen aufgeteilt, wobei nach der Hälfte getauscht wurde. Gruppe 1 durfte zuerst selbst Schokolade in der Küche herstellen. Dabei mussten zuerst die Kakaobohnen gemahlen werden, was mit Hilfe zweier großer Steine oder Mörsern geschah. Nach diesem langen Prozess wurde die Kakaomasse in eine Mischung aus geschmolzener Kakaobutter und Zucker unter ständigem Rühren auf dem warmen Herd eingerührt, damit sich die Emulsion gut verbindet. Zum Schluss wurde das ganze langsam abgekühlt und fertig war die Schokolade. Die fertige Schokolade konnte am Ende vom Tag auch schon verkostet werden.

Für die Gruppe 2 waren verschiedene Stationen vorbereitet, an denen sie ihr Wissen über Schokolade und Kakao testen und vertiefen konnten. Es gab Spiele, Rätsel und Bilder mit den Themen Kinderarbeit, Fairer Handel, Produktionsweg der Schokolade, Zertifizierungen und Labels.

Alle Energiesprecher/ innen haben an diesem Tag sehr viel über Kakao und Schokolade gelernt und was wir ändern können damit die Schokolade "fairer" wird. Vor allem die Ungerechtigkeiten, die im Anbau und der Produktion herrschen ist den Schülern und Schülerinnen im Kopf geblieben. (Larissa, FÖJlerin)

 

Energiesprecher 7. Klasse 01.03.1018

Verpackungsflut

4Die 7er der Energiesprecher trafen sich am 1.3.2018 um sich einen Tag lang mit der Reduktion von Verpackungsmüll zu beschäftigen.

Nach einer Einführung zum Thema Getränkeverpackungen und Einweg- bzw. Mehrwegverpackungen, durchleuchteten Sie kritisch eine Werbekampagne zum Thema Getränkekartons. Diese Verpackung ist in der Schule verboten. Auf einer kleinen Erkundungstour auf dem Schulgelände musste eine Kleingruppe feststellen, dass dennoch sehr viele solcher Verpackungen die Gänge der Schule sowie den Schulhof "zieren" und hielten dies fotographisch fest.

Die umliegenden Verkaufsstellen für Snacks und Mittagessen in der Elsässerstrasse wurden mit einem vorher gemeinsam konzipierten Interview beehrt und fast alle Verkaufsstellen haben sich dann auch befragen lassen.

Die SchülerInnen befragten sie nach Verkaufszahlen zu Getränkekartons, ob ein Verzicht möglich wäre und ob Sie bereit wären die Mehrweg -FreiburgCup einzuführen, um Einweg- Coffee-to-go Becher zu sparen.

Die SchülerInnen waren erstaunt, wie bereitwillig das Personal den Tipp annahmen um Sie an die Chefetage weiterzuleiten. Mal sehen, ob es was bewirkt.

Nach einer kleinen Upcycling- Werkstatt in der Ökostation machten sich alle gemeinsam auf die Straßenbahn in die Innenstadt, wo bei "Zusammen Kaffee" das Konzept des solidarischen Mittagessens kennen gelernt und das doch etwas scharfe syrische Essen mit vielen anderen Menschen gegessen wurde.

Solidarisches Mittagessen heißt, dass man entweder 4,50, 6,50 oder 9,50 für das Essen bezahlt, sodass jeder soviel bezahlt, wie er kann und möchte.

Auch gibt es hier das Prinzip des Gratistellers, sodass jemand, der etwas spendieren möchte, dies tun kann und jemand anderes ohne Geld, kann dies dann nutzen und Gratis essen. An einer großen Tafel an der Theke ist für alle sichtbar, wie viele Teller noch gratis gegessen werden können.

Zum Abschluss besuchten wir die Glaskiste, der erste Freiburger verpackungsfreie Biosupermarkt. Björn, einer der Gründer nahm sich Zeit uns das Konzept vorzustellen und beantwortete bereitwillig Fragen. Die SchülerInnen zeigten sich sehr interessiert und fanden das Konzept sehr spannend und freuten sich über die kleine Verpackungsrevolte!

FÖJlerin Larissa